Liebe

Wie oft sagt eine dir nahe stehende Person, wirklich aus ihrem tiefsten Herzensgrund, dass sie dich liebt? Wie oft bekommst du diese Worte zu hören: „ich liebe dich“?  Nicht dahin geworfen als eine Floskel, sondern tief und ernst.

Zuwendung Gottes

Aus welchem Grund sollte Gott sich dem Mensche überhaupt zuwenden? Könnte Er nicht sagen: „Mensch, was habe ich mit dir zu schaffen? Siehe du selber zu!“ ?  Doch Gott tut es nicht. Er erbarmt sich des Menschen und steht ihm bei, in einer Weise, die sich bei weitem nicht allen Menschen erschließt.  Doch was bewegt Gott dazu sich des Menschen zu erbarmen? Wieso tut Er das überhaupt?

Nun es sind Dinge wie diese hier: Seine Liebe, Seine Güte und Seine Barmherzigkeit. Diese sind es, die Gott dazu bewegen, sich des Menschen zu erbarmen. Gott hat Seine eigene Gerechtigkeit gefesselt, mit den „Fesseln der Liebe“: das sind die Nägel, die Seinen Sohn (Gott selbst der Fleisch angenommen hat), an das Kreuz hefteten. Und obwohl Er es absolut nicht zu tun braucht, nicht einmal im Geringsten, tut Er es doch und erbarmt sich des Menschen mit Seiner Liebe, Güte und Barmherzigkeit.

Liberalismus

Das lateinische Wert liber heißt „frei“, das Wort liberalis heißt „die Freiheit betreffend, freiheitlich“ (Quelle Wikipedia). Im Kern des Wortes Liberalismus steckt also das Wort Freiheit.  Freiheit aber wovon? Schlicht von allem! Aber vor allem von Gott! Von Sitte und Moral, von Religion und Kultur, von Normen und Regeln. In englisch: anything goes! Das heißt, Fragen nach dem Selbstmord. Ist es erlaubt? Ja, anything goes! Frage nach Euthanasie. Ist es erlaubt? Ja, anything goes! Nur alte und kranke, oder auch Kinder? Tja, anything goes! Dürfen Männer, Männer heiraten, oder Frauen Frauen? Anything goes! Dürfen wir ungeborene Kinder töten? Aber ja, anything goes! Nun ja, wenn wir Kinder töten, dürfen wir sie dann auch sexuell benutzen? Anything goes!

Das ist die perverse Ideologie des Anything goes! Oder wie es manchmal bezeichnet wird, des Liberalismus… also der totalen Freiheit!

Gebet

Je weniger der Mensch betet, desto weniger erkennt er die Notwenigkeit des Gebetes.  Und desto stärker entsteht in ihm der Eindruck, das Gebet sei vollkommen überflüssig, bis hin zur inneren Haltung gegenüber dem  Gebt, die geprägt ist vom Hohn und sogar Hass. Ebenso verhält es sich umgekehrt. Je mehr, intensiver und inniger sich der Mensch an Gott im aufrichtigen Gebet wendet, desto mehr erkennt er seine eigenen Schwächen und die unbedingte Notwendigkeit des Gebetes

Selbsterlösung

Die Unmöglichkeit der Selbsterlösung wird erst dem Menschen wirklich bewusst, A: der es überhaupt erst einmal bemerkt, begreift und versteht, dass er einer Erlösung bedarf und B: der dann versucht, auf welchem Wege auch immer, erlöst zu werden.

Erst dieser Mensch begreift, dass nichts „funktioniert“, was er auch tut (Joh 15,5) und dass der Mensch wirklich jemanden braucht, der unendlich viel stärker ist als er selbst: nämlich Gott.

Gott aber hat es getan und tut es immer noch, durch Seinen Sohn: Jesus Christus. Der bis heute immer noch tätig ist (Mt 28,20)

Gefühle und Emotionen

Gefühle und Emotionen sind wie Spreu, die der Wind verweht. Sie sind unstet und bleiben nicht. Denn heute sind sie so, morgen ganz anders. Heute ist etwas gut, morgen ist es schlecht. Eines Tages wirst du von den Menschen gelobt, am anderen gehasst. Gefühle und Emotionen kommen und gehen. In ihnen ist kein Bestand!

Auch die Liebe hat nichts, aber auch gar nichts mit Gefühle und Emotionen zu tun. Höchstens die Verliebtheit, sie ist aber rein menschlich, und hat mit dem Göttlichen Licht, in dem die Liebe wohnt, und welches selbst die Liebe ist, nicht viel gemeinsam. Liebe ist Selbsthingabe an den Geliebten. Wie Christus am Kreuz. Wer will Jesus nach Seinen Gefühle und Emotionen fragen, inwiefern diese damit übereinstimmten, was viele von uns für die Liebe halten. Und doch hat Er geliebt und nicht wir, wenn wir Gefühle und Emotionen für „Liebe“ halten.

Was wirklich Halt hat, ist der Glaube an Gott. An den wahren und lebendigen Gott: Mt 7,24-27 Der Glaube ist es und Beharrlichkeit, sowie Treue bis zum Tod und sogar darüber hinaus, in Ewigkeit.

Er aber, der den wahren und lebendigen Glauben schenkt: Jesus Christus sei gelobt, Amen! Ja, Amen! Joh 6,63

Auf das Herz hören

Immer wieder höre ich: „höre auf dein Herz“. Was sagt Gott dazu, der Mensch geworden ist, und Jesus Christus heißt? Jesus sagt: „Was aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen“

Wie können wir also sagen „höre auf dein Herz“, wenn es doch gerade das Herzaus ist, aus dem all das Böse hervorgeht, das in der Welt geschieht?! Das Herz ist die Quelle unserer Gedanken. Sind alle Gedanken aller Menschen, immer nur gut? Wie können wir also sagen „höre auf dein Herz“?