An Gott glauben

Du sagst „es gibt keinen Gott“. Was meinst du aber, was bildet die Gundlage deiner Existenz? Was liegt allen Dingen und Lebewesen gemeinsam zugrunde? Sie sind da! Die Grundlage ihrer Existenz, ist die Wahrheit. Wahrheit in welcher und durch welche sie überhaupt sind!  Wäre es nicht so, wäre ihre Existenz nur vermeintlich. Ein Irrtum oder eine Illusion.
Jesus Christus aber spricht von sich selbst: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ Joh 14,6   Mache dich also auf den Weg, um die Wahrheit zu finden in der Tiefe deiner selbst und du wirst das Leben finden.

Christus ernst nehmen

Ein großes Übel, eines das man nicht überschätzen kann, ist es, dass wir Gott, dass wir Christus nicht ernst nehmen. Alle möglichen und unmöglichen Vorstellungen von Gott, versperren uns einen aufrichtigen Blick in die Augen Jesu. Um vielleicht nur einmal wirklich ernst zu sein. Um einmal ernst zu machen und endlich mit diesem Schauspiel und Affentheater aufzuhören, das wir uns selbst, der Welt und Gott vorspielen.

Es ist wahrhaftig furchtbar, dass wir in der Lage sind, uns derartig zu verstellen und ein solch undurchdringliches Netz aus Illusionen um unser inneres Auge, um unseren Verstand zu binden.

Schauen wir Christus doch einmal wirklich, mit einem echten und ungespielten Ernst in die Augen und nennen das was in uns vorgeht, schonungslos und ohne Umschweife.

Lebensraum

Die Welt sperrt uns in ein dunkles Zimmer, die Tür wird geschlossen und verriegelt, doch es gibt ein Fenster. Dort können wir sehen was uns entgeht. Das alles ist schmerzhaft, es tut weh. Allein in einem dunklen Zimmer eingeschlossen zu sein, das Zimmer nicht verlassen zu können und dabei auch noch zu sehen, wie lustig und munter es draußen zugeht. Dieses Druckmittel funktioniert wunderbar und die Welt macht es sich zunutze, um uns gefügig zu machen. Es gelingt ihr, wir lassen es zu.

Wir hätten es nicht nötig nach draußen zu schauen, wenn das Licht durch das Fenster unserer Herzen, in das Zimmer hineinbrechen würde. Das Licht nämlich, das Gott in uns ausstrahlt. Um dieses Licht zu bemerken, müssen wir uns jedoch in dieses dunkle Zimmer begeben (bzw. sperren lassen) und die Dunkelheit, Vereinsamung, Traurigkeit, Verwundung und was uns sonst noch bewusst wird, für eine Weile aushalten. Diese Weile, das können Tage, Wochen, Monate, oder sogar Jahre sein.

Doch es mag in der Hoffnung geschehen, dass irgendwann das Licht in uns und aus uns heraus (und zwar von Gott her) in diese Dunkelheit durchbricht. Darum halten wir’s aus! In Geduld. Harren wir aus und warten auf den Herrn Jesus Christus.