Musik

Musik begleitet den Menschen seit vielen Jahrtausenden. Sie ist ein integraler Bestandteil seines menschlichen Wesens. Oft kann Musik trösten, helfen bei Traurigkeit, oder unsere Fröhlichkeit beflügeln. Wir können unseren Schöpfer loben und Ihm für die Schönheit der Natur danken.

Eines jedoch ist besonders bemerkenswert: nicht in jeder Lage und Situation möchte ich jede Art von Musik hören. Je nach dem wie es mir geht, ist es mal die, mal jene Musik. Der jeweilige Grundton, die Stimmung, man könnte vielleicht sagen: die Wellenlänge muss zwingend mit dem übereinstimmen, was in mir vorgeht. Ist es nicht so, so werden wir nicht hinhören, oder die Musik wird zu einer Belastung. Mit anderen Worten kann man sagen, das die Musik einen klar wahrnehmbaren Nachhall unserer verborgenen Mitte darstellt. Normalerweise kann ich nicht einfach so in mein Herz schauen und sehen was darinnen ist, aber wenn ich mich mit einer bestimmten Art von Musik, besonders „übereinstimmend“ identifiziere, wenn sie mir hilft und mich sogar zu „tragen“ vermag, dann erhalte ich gleichsam das Abbild meiner unsichtbaren Seele. Denken wir nur an Kirchenmusik, etwa gregorianische Korrale, oder an fröhliche Pop-Musik, HardRock, oder sogar an HeavyMetall (mit all seinen finsteren Arten).  Diese Musik, mit der ich mich ganz besonders wohl fühle, zeigt mir das Wetter meines Herzens, meiner Seele, meines Geistes, meiner Gedanken, Worte und in letzter Konsequenz, auch meiner Werke.

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