Gefühle und Emotionen

Gefühle und Emotionen sind wie Spreu, die der Wind verweht. Sie sind unstet und bleiben nicht. Denn heute sind sie so, morgen ganz anders. Heute ist etwas gut, morgen ist es schlecht. Eines Tages wirst du von den Menschen gelobt, am anderen gehasst. Gefühle und Emotionen kommen und gehen. In ihnen ist kein Bestand!

Auch die Liebe hat nichts, aber auch gar nichts mit Gefühle und Emotionen zu tun. Höchstens die Verliebtheit, sie ist aber rein menschlich, und hat mit dem Göttlichen Licht, in dem die Liebe wohnt, und welches selbst die Liebe ist, nicht viel gemeinsam. Liebe ist Selbsthingabe an den Geliebten. Wie Christus am Kreuz. Wer will Jesus nach Seinen Gefühle und Emotionen fragen, inwiefern diese damit übereinstimmten, was viele von uns für die Liebe halten. Und doch hat Er geliebt und nicht wir, wenn wir Gefühle und Emotionen für „Liebe“ halten.

Was wirklich Halt hat, ist der Glaube an Gott. An den wahren und lebendigen Gott: Mt 7,24-27 Der Glaube ist es und Beharrlichkeit, sowie Treue bis zum Tod und sogar darüber hinaus, in Ewigkeit.

Er aber, der den wahren und lebendigen Glauben schenkt: Jesus Christus sei gelobt, Amen! Ja, Amen! Joh 6,63

Auf das Herz hören

Immer wieder höre ich: „höre auf dein Herz“. Was sagt Gott dazu, der Mensch geworden ist, und Jesus Christus heißt? Jesus sagt: „Was aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen“

Wie können wir also sagen „höre auf dein Herz“, wenn es doch gerade das Herzaus ist, aus dem all das Böse hervorgeht, das in der Welt geschieht?! Das Herz ist die Quelle unserer Gedanken. Sind alle Gedanken aller Menschen, immer nur gut? Wie können wir also sagen „höre auf dein Herz“?

Vor Anker gehen

Wir können Gott nicht festhalten nach menschlicher Art. Wir können bei Ihm auch nicht, gleichsam vor Anker gehen. Unseren inneren Blick jedoch, auf die himmlische Heimat gerichtet, können wir anheften mit dem Anker der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe.  Verlieren wir den Glauben, die Hoffnung und die Liebe, verliert unsere Seele ihren Halt und wird anders wo einen Ersatz suchen. Der Teufel weiß sich dessen übrigens, gut zu bedienen. Süchte, Depressionen, Streit, Ängste, andere psychische Erkrankungen, sowie Erkrankungen des Charakters, der Persönlichkeit und des menschlichen Wesens, stellen sich ein. Familien zerbrechen, Gesellschaften richten sich zugrunde, doch bemerken sie es nicht, bis es zu spät ist.

Darum müssen wir den Leib töten, damit der Geist lebt: Mt26,41; Joh 6,63 und beten damit der Glaube nicht erstirbt: Joh 6,29; diverse Bibelstellen…

Erkenntnis Gottes

Der Weltraum ist endlich, Gott ist unendlich. Manch ein Mensch mag denken, er würde Gott schon erkennen, ja schon erkannt haben. Nun, wenn der Mensch noch nicht einmal in der Lage ist, den Weltraum zu erforschen, oder das Gaheirn zu verstehen, obwohl doch beides endlich ist, wie kann er dann meinen, Gott begreifen zu können, der doch unendilch ist!

Tanz der Seele

Die körperliche Verfassung, Sprache und Bewegung, sind lediglich ein Ausdruck des unsichtbaren, dem Körper innewohnenden Geistes. Dazu zählen Tanz, Gesang, Gesichtsausdruck, ja sogar Kleidung, oder Tonlage, Lautstärke und Geschwindigkeit beim Reden. Sowie viele andere äußere Anzeichen mehr. Hierzu könnten noch gezählt werden Interessen, Vorlieben, allgemeines und spezielles Verhalten in Bezug auf Bestimmte Tätigkeiten in Freizeit und/oder Beruf. In all dem und noch mehr, kommt immer zum Ausdruck und offenbart sich der Geist, der im Menschen wohnt. Der Tanz seiner unsichtbaren Seele.

So ist der Körper in diesem Kontext, der sichtbare Ausdruck eines unsichtbaren Vorgangs oder Zustands. Siehe einen Menschen an, bei Freude oder beim Gesang, in  Ruhe und Frieden, oder auch Wut und (geistiger) Krankheit.

Guter Ehemann, gute Ehefrau

Eine wirklich gute Ehefrau Frau und ein wirklich guter Ehemann, sind eine reine Gabe, Gnade und Geschenk Gottes. Nicht jeder erweist sich dieser Gnade würdig.

Aber so schlecht und böse die Frau, oder der Mann auch ist, es ist eben genau der richtige Mensch, den Gott uns gleichsam in den Weg gestellt hat. Warum, das werden wir einmal erfahren und erkennen, dass es gut war… 1 Mo 1,31

Wort Gottes nicht vernichten!

Manche Menschen lesen die Heilige Schrift und fangen dabei an zu sagen, welche Stelle heute uminterpretiert werden muss. Sie sprechen dieser Stelle ihre Gültigkeit ab. Mit anderen Worten, sie zerreißen sie, machen sie ungültig. Wenn sie’s nun mit dieser einen Stelle getan haben, wieso sollten sie es nicht mit einer anderen Stelle tun dürfen? Wenn es aber dort ebenso möglich sein muss, so wie es an der ersten Stelle war, wieso dann nicht mit einer dritten Stelle? So könnte man nun fortfahren, bis nichts mehr übrig bleibt.

Die Quintessenz ist also, wer eine einzige Stelle aus der Heiligen Schrift verwirft, ganz egal warum, der verwirft die ganze Heilige Schrift! Dies hat aber nichts mit dem wörtlichen Verstehen zu tun, denn die Heilige Schrift spricht oft in Bildern und Allegorien. Und vieles ist verborgen Mk 4,12 Es geht vielmehr darum, dass zum Beispiel die hl. Kommunion an geschiedene wiederverheiratete ausgeteilt wird, obwohl sie ganz offenkundig in einer Todsünde leben und verharren und diesem Umstand auch nicht ändern wollen. Dies ist nicht der Wille Gottes! Mt 19,9